Studien- und Prüfungsleistungen
Digitale Studien- und Prüfungsleistungen können über OpenOlat oder AGORA durchgeführt werden. Wir stellen Ihnen hier vor:
- zunächst die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen für sog. „elektronische“ Prüfungen (Stand: Januar 2022),
- liefern Ihnen dann Infos zur Klausuralternative „Take-Home-Exam“ (THE),
- listen Ihnen im weiteren Hinweise zur Sammlung von Studienleistungen in AGORA und OpenOlat
- und schließen mit einer kleinen Tipps-Sammlung zum Thema.
Studienleistungen in AGORA und OpenOlat
AGORA: Um eine geschützte Abgabe umzusetzen, in der nur Sie als Dozierende, sowie die einzelnen Seminarteilnehmenden Zugang zu den hochgeladenen Dateien haben, bietet AGORA die „Personenraum“-Funktion an. Ein Tutorial zum Thema finden Sie in unserem AGORA-Hilfeportal. Damit gibt es nun eine deutlich einfachere Umsetzung als das zuvor von uns beratene Szenario über Gruppenräume, das Sie bei Bedarf noch nachstehend finden (s.a. unser Tutorial dazu in der AGORA-Hilfe).
OpenOlat: Erstellen Sie einen Kursbaustein „Aufgabe“ unter „Administration“ > „Kurseditor“ > „Kursbausteine hinzufügen“. Nach Eingabe einer Aufgabenstellung und der Abgabefristen können Sie unter „Abgabe“ konfigurieren, ob die Abgabe im OpenOLAT-Texteditor und/oder als Dateiupload erfolgen soll. Sie können später alle Dateien als zip-Paket herunterladen und sich zudem eine Gesamtliste der Abgaben anzeigen lassen, wenn Sie als Administrator*in die Aufgabe anwählen.
Tipps
- Abwägen: Wägen Sie Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme vor Start der Lehrveranstaltung ab. In OpenOlat kann etwa für den Prüfungskurs die Synchronisierung mit der STiNE-Teilnehmerliste erfolgen – d.h., dass alle Teilnehmer*innen automatisch in den Kurs eingeschrieben werden, sofern sie in der STiNE-Liste verzeichnet sind. Dieser Vorteil besteht in AGORA derzeit noch nicht. Allerdings erlaubt AGORA aufgrund seiner flachhierarchischen Struktur einen leichten Einstieg und bietet Ihnen mit der „Personenraum“-Funktion eine einfache Lösung.
- Vereinheitlichen: Nutzen Sie für Ihre Lehrveranstaltung und die Prüfung ein- und dasselbe System, um die Studierenden nicht auf der Zielgeraden mit technischen Verunsicherungen zu konfrontieren.
- Benennen: Hilfreich ist immer, eine sinnvolle und einheitliche Benennung der Dateien zu fordern, um die eingereichten Leistungen schnell listen und zuordnen zu können. Geben Sie in der Aufgabenstellung also am besten einen Benennungsstandard vor, bspw. „AufgabeX-Name-Vorname-Matrikelnummer“. So vermeiden Sie eine Flut von Dateien mit wenig aussagekräftigen Titeln wie „Test.docx“ „Einfuehrung.ppt“ und ähnliches.
- Delegieren: Lassen Sie bspw. das Erstellen von geschützten Kanälen in MS Teams am besten von den Studierenden erledigen. So minimieren Sie Ihren eigenen Arbeitsaufwand. Bedenken Sie aber, dass die Studierenden unterschiedlich vertraut mit den Systemen sind. Stellen Sie daher in der Lehrveranstaltung die gewählte Plattform vor und zeigen Sie einmal exemplarisch das von Ihnen gewünschte Vorgehen.